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Carree St.Marx,Wien 2006 Drucken E-Mail


  

Die Idee des Leitprojekts, der Stadtvillen, die über öffentliches Grün schweben, wird konsequent weiterentwickelt. Punkthäuser sitzen in einer modulierten Landschaft. So wie die Donauprallkante topographisch verschiedene Bereiche des Nachbargrundstücks weich zoniert, wird Landschaft geformt, um einzelne Felder entstehen zu lassen. Jedes Feld ist in der Mitte leicht zum Sockelgeschoss abgesenkt. Das Erdgeschoß ist der Bereich des Gemeinsamen: Eingangshalle, Bikepark, Waschküche und Gemeinschaftsraum, sind alle zentral an die Halle angeschlossen, verfügen aber darüber hinaus über großzügigen Anschluss an den umgebenden Grünraum. 

Die Baukörper differenzieren horizontal klar zwischen Sockel - Körper – Dachebene.
Jeder einzelne Baukörper wird in vier windmühlartig leicht voneinander abgesetzten Facetten ausgebildet.

Die Ausformulierung der jeweiligen Eckausbildung unterstützt das Basiskonzept des frei um die Bauten fließenden öffentlichen Raums.  Die Differenzierung in Fassadenmaterialien lässt das Ensemble beim Durchwandern des Gesamtareals immer neu erlebbar werden.  Stockwerkübergreifende Fassadenverglasungen fördern das Raumerlebnis der Verwobenenheit Innen- und Außenraum. 

Auf dem Sockelgeschoss auskragend sitzt die Stadtvilla - eine Einheit, zusammengesetzt aus vier Facetten, die sich um den zentralen Kern gruppieren.  Das Herunterbrechen des großen Volumens in kleinere Einzelkörper wird durch Differenzierung im Material verstärkt. Jede Stadtvilla teilt sich in vier Teilhäuser: es wird durch schlanke, differenzierte Baukörper Identifikation und Vielfalt geschaffen. Die vier Teilhäuser sind voneinander abgesetzt, der entstandene Raum dient zur Erschließung und Belichtung  des zentralen Kerns, der Erschließungshalle. Diese ist in 3- bis 4-geschossige Hallen mit Erschließungsgalerien geteilt: das jeweilige Zentrum einer sog. „Etagengemeinschaft“. Decken und Böden sind großteils aus Glasbausteinen, und sind signifikant für die Transparenz und Grünraumorientierung des Gesamtbauwerks. Die Hallen dienen der informellen Begegnung der Bewohner an jedem Tag und laden zum längeren Verweilen ein: der Dorfplatz im Hausinneren.

Auslober:  
Wohnfonds Wien
Lenaugasse 10
1082 Wien 

Bauträger:
GEWOG
Bennoplatz 3
1080 Wien
 


 



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