| OC9, Prag 2009 |
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Eckdaten: PROJEKTDATEN: Das Projekt OC9 ist das Start up development rund um die 2006 eröffnete Metrostation Strizkov und somit zentraler Bestandteil des Stadtentwicklungsgebietes von Prag 9. Nordöstlich der Kreuzung Lovosicka/Vysocanska verfügt die Lage über beste Anbindung an öffentliches und individuales Verkehrsnetz. Auf einer Grundstücksfläche von 23.890m² umfasst das Projekt drei Bürokomplexe und eine der Nahversorgung dienende Shopping Mall sowie eine Tiefgarage. Durch die Gliederung in einzelne voneinander unabhängige Baukörper kann die Realisierung phasenweise erfolgen. Mit ca 40.000m² Bruttogeschoßfläche für gewerbliche Nutzung, ca. 13.000m² Einkaufsfläche und der Tiefgarage auf drei Ebenen, zuzüglich eines Tiefgeschosses für Park &Ride bildet OC9 gemeinsam mit der Metrostation Strizkov ein neues urbanes Stadtteilzentrum für Prag 9. Die OC9 Projektentwicklungs AG, eine private Investoren Gesellschaft, wertet durch die Schaffung flexibel gestaltbarer Gewerbeflächen für ca. 2000 Arbeitsplätze, das angeschlossenes Nahversorgungszentrum und die Gestaltung attraktiven öffentlichen Raumes das gesamte städtischen Umfeld auf und gibt damit den Impuls zu weiteren Ansiedelungen. STÄDTEBAU: STATUS QUO: Die umliegende Bebauung ist durch Wohnzeilen in Plattenbauweise geprägt. Die lose Bebauungsstruktur und die enorme Distanz der einzelnen Baukörper entlang der Vysocanska besitzen durch ihren weitläufigen Grünraum hohes Freizeitpotential, vermögen jedoch nicht den urbanen Raum zu bilden, welcher ein urbanes Zentrum kennzeichnet. Seit jüngster Gegenwart wird die Kreuzung Lovosicka/Vysocanska durch das aufwändig gestaltete Bauwerk der erst vor kurzem errichteten Metrostation geprägt. Diese bestimmt gegenwärtig als Solitär die Umgebung, findet aber keine Entsprechung in der umliegenden Bebauung. Südöstlich schließt ein verpachteter Parkplatz an das Grundstück an, der in Zukunft jedoch als Grünland gewidmet ist. In weiterer Folge erstreckt sich die öffentliche Parkanlage bis Prosek Point. Gegenwärtig sind diese beiden Grundstücke durch die Straßenführung der Jiretinska voneinander getrennt, die zum einen die Verbindung zwischen Vysocanska und der nördlich gelegenen Wohnbebauung darstellt und andererseits die Zufahrt zum Parkplatz gewährleistet. IN FUTURE: Vor der raumprägenden Konstruktion der Metrostation öffnet sich ein großzügiger städtischer Platz, der seitlich von zwei markanten Baukörpern begrenzt wird und seinen rückwärtigen Abschluss in drei freistehenden Pavillons findet. Während diese das Gegenüber zur Metrostation und gleichzeitig den Filter zu dem anschließenden Grünraum bilden, überrragen die Bürotürme mit 15 Geschossen die umgebende Bebauung und setzen ein imposantes städtisches Zeichen. Entlang der Vysocanska orientiert sich der dritte Baukörper in Höhe, Proportion und Ausrichtung am Bestand und wird dadurch optimal in die Umgebung eingebettet. Gleichzeitig bildet er den stadträumlichen Abschluss zur Station Srizkov. Als Bindeglied zwischen östlichem ‚Zwillingsturm ‘ und drittem quer dazu verlaufenden Bürokomplex ist das Nahversorgungszentrum als viertes Volumen situiert. Mit Zugang von der Tiefgarage verbindet eine lichtdurchflutete Mall auf drei Ebenen attraktive Einkaufsfläche und Gastronomie. Durch ein vielschichtiges fußläufiges Wegenetz werden Metrostation, PLAZA, Grünraum, Mall und nordöstlicher Zugang zu dem Grundstück miteinander verwoben. VERKEHR: Die Erschließung des Grundstückes erfolgt einerseits über eine Zufahrt von der Lovosicka, die aufgrund der unregelmässigen und über den Tag verteilten Frequenzen Retailkunden vorbehalten ist. Die Anlieferung sowie eine zweite Zufahrt zur Tiefgarage für Park & Ridekunden sowie Besucher und Angestellte ist im Nordosten des Grundstücks situiert. Die vorgeschlagene Verkehrslösung, die bestehende Jiretinska zu verlegen und direkt an die Grundgrenze anzubinden, beinhaltet zwei Vorteile. Zum einen wird die Zufahrt von der stark befahrenen Vysocanka in eine Nebenstrasse verlegt und damit Verkehrsströme entflochten, zum anderen ermöglicht diese Maßnahme (nach Auflösung des ebenerdigen Parkplatzes) die Erweiterung der öffentlichen Parkanlagen ohne Straßenquerung. Durch die Summe dieser gestalterischen Maßnahmen erfährt das bislang ungestaltete Gebiet städtebauliche Strukturierung und urbane Aufwertung. Die Anreicherung des öffentlichen Raums durch gastronomische Einrichtungen und öffentlich zugängliches Freizeitangebot stärkt den Charakter des neuen Stadteilzentrums. Bauherr: Projektentwickler: Termine:
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