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Wettbewerb/Ankauf
Das Projekt reagiert auf zwei sehr unterschiedliche Strukturen der Nachbarschaft. Es nimmt einerseits die orthogonale Bebauung des bestehenden Uni-Campus und andererseits die zeilenartige Wohnbebauung auf. Es entsteht eine fächerartige Struktur.
Der zentrale, neu geschaffene Johannes Kepler Platz ist das Bindeglied - der Angelpunkt der alten und der neuen Universität. Er ist der zentrale Platz. An der Westseite flankiert vom Schloss Auhof sowie vom alten Baumbestand des bestehenden Campus. An der Südseite begrenzt durch das neu geschaffene Auditoriums-, Ausstellungs- und Vortragsgebäude. Hinter diesem Zentralgebäude (Phase 5) fächern sich die einzelnen Baukörper der verschiedenen Phasen auf.
Die Auffächerung lässt die für das Kleinklima des Gebietes wesentliche Durchlüftung ohne jegliches Hindernis zu. Die ca. 4,5 m hohe Höhendifferenz innerhalb des Bauplatzes wird dazu genutzt, um nordseitig ein unter dem Gelände befindliches Sockelgeschoss zu errichten. In dem Sockelgeschoss werden einerseits die Garagenabstellplätze errichtet, andererseits entsteht ein markanter Geländesprung. An dieser Kante ist die zentrale Querverbindung der verschiedenen Baukörper mit vorgeschobenen Büros und Labors situiert.
Dieser Kante vorgelagert ist die zentrale Zugangs- und Zufahrtsstraße, welche brückenartig von den einzelnen Bauteilen überspannt wird und einen freien und schnellen Zugang auch im Außenraum gewährleistet. Diese Brücken liegen auf dreigeschossigen Einzelgebäuden auf, welche in Maßstab und Lage die benachbarte Wohnbebauung aufnehmen. Auslober: Bundesimmobiliengesellschaft m.b.H. (BIG) Neulinggasse 29 1030 Wien
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